berlin acts: aktuell

berlin acts: aktuell - RSS FeedMomentaufnahmen aus dem Agenturalltag und Neuigkeiten zu den von uns betreuten Projekten und Künstlern. Hier bloggt Agenturinhaberin Ruth Hundsdoerfer über die Dinge, die gerade vor der Nase liegen und über das, was sie zu Themen aus den Bereichen Kultur und PR nicht loslässt.


Wieder da!

Nach vier Ausgaben des Karneval der Kulturen habe ich mich entschieden, wieder selbstständig zu arbeiten. Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen und allen Beteiligten, Partnern und Gruppen für die wunderbar verrückte Zeit – manchmal am Rande des Wahnsinns, manchmal darüber hinaus aber immer wild, bunt, groß, mit dem Blick nach vorne und voller Anfänge. Immer wieder. Ich habe gemeinsam mit allen dort unfassbar viel gelernt und erlebt und bin ein anderer Mensch, als ich vorher war. So sollte es sein.

Nun geht es weiter mit spannenden neuen Projekten hier bei berlin acts: kultur pr das ja nur in leichtem Schlaf lag und nie ganz verschwunden war.

Ich freue mich, auf alles was kommt!
Der Anfang ist nicht nur nah.
Er ist da!

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Homepagerelaunch ana dávila casting berlin

Wer die beste Besetzung für Film, Spot oder Musikclip sucht, ist bei ana dávila casting berlin an der richtigen Adresse. Casting Director Ana Dávila besetzt seit über 20 Jahren erfolgreich Spielfilme, TV Produktionen, Werbespots, Kurzfilme und Musikvideos. Darunter preisgekrönte Werke wie Oskar Roehlers „Die Unberührbare“, Ralf Schmerbergs „Poem“ und zahlreiche hochkarätige Werbeproduktionen wie die internationalen Kampagnen für Axe, Dove Real Beauty, Mercedes Benz oder Zalando.

Für den Relaunch der Homepage übernahm berlin acts: kultur pr Textarbeiten und Lektorat.

anadavilacasting.de

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Ein. Klang.

Ein sehr privates Resümee zu Ultraschall Berlin – Festival für Neue Musik 2014

In den vergangenen Wochen habe ich mir etwas gegönnt – ich habe ein Festival besucht. Privat. Aus purer Neugier und mit viel Raum für die Ohren. Gerade aus dem Luxus heraus, nicht beruflich werten und verwerten zu müssen entspringt der Wunsch, persönlich dazu zu schreiben.

Ultraschall Berlin bot auch in diesem Jahr ein Spektrum Neuer Musik mit einem klaren Schwerpunkt auf noch lebende Komponisten. Und das ist auch schon eine der wunderbaren Eigenheiten dieses Festivals – viele Komponisten sind ganz selbstverständlich vor Ort. Sie begleiten die Proben ihrer Uraufführungen und bleiben um zu lauschen, was die Kollegen gerade so komponiert haben. Auch Berliner Komponisten die in diesem Jahr nicht im Festival vertreten sind, sind an nahezu an jedem Abend da – einige sogar mit ihren Kindern. Es herrscht eine familiäre Stimmung.

Schon der Prolog im Berghain zum 1.000.051. Art's Birthday besticht durch Intensität. Er beginnt mit Hanna Hartmanns „The Lost Lines", in dem neben Streusalz, einem Messer in einer Melone und Stahlstäben Instrumente wie Klarinette und Trommeln eine tragende Rolle innehaben. Das Festival beginnt also vor allem mit Geräusch und dem Spiel mit Wahrnehmung. Von der Eröffnung im Haus des Rundfunks bleibt mir vor allem Klaus Hubers „Tenebrae" in Erinnerung. Dies mag einerseits am charmanten Gespräch mit dem Komponisten in der vorausgehenden Umbaupause liegen – aber sicherlich auch an der für mich zeitlosen Komposition Hubers und deren unfassbar sachtem Verklingen am Ende. Der darauf folgende Abend im HAU 2 ist vollgepackt mit sechs Uraufführungen junger Komponisten durch drei junge Ensembles. Welch ein Reichtum! Wie angekündigt, war Vielfalt absolut erwünscht und so wird tatsächlich gefrickelt, geruckelt, gelacht, geschoben, mit Tönen, Worten und Bildern gespielt und bis zur Ekstase gedröhnt wie in Hikari Kiyamas „Kojiki". Puh. Erste Ohrenermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar. Eine Nachtwanderung durch den Schnee ist nötig, um das Gehörte wieder halbwegs zu verstauen.

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