Pressearbeit, Social Media, Website, SEO: Für Selbstständige, kleine Unternehmen, Vereine oder Künstler*innen gehören diese Aufgaben zum Alltag, ohne dafür eine eigene Kommunikationsabteilung zu haben.
Oft landen die Aufgaben deshalb bei Menschen, die eigentlich etwas ganz anderes machen sollen. Sie schreiben nebenbei Pressemitteilungen, überlegen, was sie auf Instagram posten könnten, aktualisieren die Website oder fragen sich, ob sie jetzt wirklich auch noch TikTok brauchen.
Genau hier setzen meine Workshops an.
Es geht nicht darum, aus den Teilnehmenden in wenigen Stunden Kommunikationsexpert*innen zu machen. Sondern darum, ihnen das Wissen zu vermitteln, mit dem sie Entscheidungen treffen, die Ziele von Kommunikation besser einschätzen und realistisch umsetzen können.
Wissen, das direkt nutzbar ist
Besonders für Verbände kann es sehr sinnvoll sein, solche Workshops für die eigenen Mitglieder anzubieten. Denn in den Workshops wird nicht nur allgemeines Wissen vermittelt. Die Teilnehmenden können anschließend ganz konkret etwas für die eigene Arbeit mitnehmen.
Zum Beispiel:
- Wie finde ich Themen, die Journalist*innen tatsächlich interessieren?
- Wie spreche ich Redaktionen an, ohne einfach nur eine Pressemitteilung an möglichst viele Adressen zu schicken?
- Welche Social-Media-Kanäle passen überhaupt zu mir – und welche kann ich guten Gewissens weglassen?
- Wie viel Content kann ich mit meinen vorhandenen Ressourcen realistisch produzieren?
- Was braucht eine gute Website wirklich?
Klarheit über diese Themen ist oft enorm entlastend.
Denn gute Kommunikation bedeutet nicht, überall präsent zu sein. Sie bedeutet, die richtigen Dinge zu tun – und sie so zu organisieren, dass sie im Alltag auch machbar bleiben.
Pressearbeit, die nicht im Postfach untergeht
Viele Menschen haben ein ziemlich formales Bild von Pressearbeit: Pressemitteilung schreiben, Verteiler zusammensuchen, Mail verschicken.
In meinen Workshops schauen wir deshalb zuerst auf die andere Seite.
Was interessiert Journalist*innen eigentlich? Wann ist etwas eine Geschichte? Welche Informationen brauchen sie? Wie lassen sich Themen so erzählen, dass sie nicht nur für die eigene Organisation wichtig klingen, sondern auch für eine Redaktion? Wie sieht ein gutes Pressefoto aus?
Wer diese Logik versteht, kann sehr viel gezielter kommunizieren. Und muss oft sogar weniger Pressearbeit machen.
Durchblick statt Social-Media-Dschungel
Kaum ein Kommunikationsbereich erzeugt so viel Entscheidungsdruck wie Social Media.
Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook, YouTube, Reels, Stories, Newsletter, Podcasts – theoretisch könnte man ständig irgendwo etwas veröffentlichen.
Praktisch fehlen dafür meistens Zeit, Personal und Material.
Deshalb geht es in meinen Workshops nicht um die Frage:
Wie können wir noch mehr Content produzieren?
Sondern eher darum:
Was können wir dauerhaft gut schaffen?
Wir schauen darauf, welche Plattformen zur jeweiligen Branche, Zielgruppe und Arbeitsweise passen, welche Formate sinnvoll sind und wie sich Inhalte mehrfach nutzen lassen, ohne beliebig zu werden.
Das Ziel ist kein durchgetakteter Redaktionsplan mit fünf Posts pro Woche. Das Ziel ist eine Kommunikationsroutine, die auch viele Wochen nach dem Workshop noch funktioniert.
Eine Website muss nicht alles können
Auch beim Thema Internetpräsenz hilft oft zuerst eine gute Sortierung.
Welche Informationen müssen sofort auffindbar sein? Was brauchen Kund*innen, Publikum, Presse oder Kooperationspartner*innen? Welche Seiten sind wirklich notwendig? Welche Rolle spielen Suchmaschinen? Brauche ich einen Blog? Wie wichtig sind aktuelle Inhalte?
Eine gute Website ist nicht automatisch die umfangreichste.
Sie sollte vor allem verständlich machen:
Wer bin ich? Was mache ich? Für wen? Und wie kann man mich erreichen oder mit mir arbeiten?
Alles Weitere ergibt sich aus Branche, Zielgruppe und Kommunikationsziel. In diesem Blogbeitrag finden Sie konkrete Informationen zu einem von uns durchgegührten Workshop zu besserer Sichtbarkeit im Netz.
Keine Lösungen von der Stange
Genau deshalb sind meine Workshops immer auf die jeweilige Branche und die Teilnehmenden zugeschnitten.
Ein Berufsverband braucht andere Ansatzpunkte als ein Theater. Eine Gruppe von Solo-Selbstständigen andere Werkzeuge als ein kleines Unternehmen. Menschen aus der Kultur kommunizieren unter anderen Bedingungen als beispielsweise Beratende, Heilberufe oder soziale Organisationen.
Vor einem Workshop kläre ich deshalb, wer teilnimmt, welche Erfahrungen vorhanden sind und wo die konkreten Herausforderungen liegen.
So entsteht kein allgemeiner Vortrag über „gute Kommunikation“, sondern ein Workshop mit sehr praxisnahen Beispielen und interaktiven Anteilen, der möglichst nah an der Arbeitsrealität der Teilnehmenden bleibt.
Damit Kommunikation leichter wird
Im besten Fall gehen die Teilnehmenden nicht mit einer längeren To-do-Liste nach Hause. Sondern mit mehr Durchblick.
Sie wissen besser, welche Themen sich für Pressearbeit eignen. Welche Social-Media-Kanäle sie brauchen – und welche nicht. Wie sie Content mit ihren vorhandenen Mitteln planen können. Und was eine gute Internetpräsenz für sie tatsächlich leisten muss.
Denn Kommunikation funktioniert nicht besser, weil man mehr macht.
Sie funktioniert besser, wenn man selbst mehr Klarheit hat.







































