Der Dokumentarfilm „Regina Jonas – Die erste Rabbinerin der Welt“ der ungarischen Regisseurin Diana Groó erzählt die Geschichte von Regina Jonas (1902–1944) – der ersten weltweit ordinierten Rabbinerin. In Berlin geboren, wurde sie 1935 ordiniert und arbeitete in den Jahren zunehmender antisemitischer Verfolgung als Rabbinerin und Seelsorgerin für die jüdische Gemeinschaft. 1944 wurde sie im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.
Der Film verbindet Archivmaterial mit einer eindringlichen erzählerischen Stimme und zeichnet das Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die sich gegen gesellschaftliche Widerstände und patriarchale Strukturen behauptete. Die englische Erzählerinnenstimme stammt von der Schauspielerin Rachel Weisz. Für die deutsche Fassung wurde der Film von Martina Gedeck eingesprochen.
Zur Berlin-Premiere des Films war auch der Produzent George Weisz anwesend, der gemeinsam mit dem Team die Entstehung des Films vorstellte und mit dem Publikum über die Bedeutung von Regina Jonas’ Geschichte sprach.
Für die Berlin-Premiere von „Regina“ am 15. November 2015 begleiteten wir die Veranstaltung kommunikativ und organisatorisch. Dazu gehörten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Koordination der Medienarbeit. Ziel war es, die Geschichte von Regina Jonas und die filmische Auseinandersetzung mit ihrem Leben einem breiten Publikum zugänglich zu machen und den Diskurs über jüdische Geschichte, Erinnerungskultur und weibliche religiöse Führung zu stärken.
Die Premiere brachte Publikum, Kulturinstitutionen und Medien zusammen – und setzte ein Zeichen für die Sichtbarkeit einer historischen Persönlichkeit, deren Lebensgeschichte lange Zeit in Vergessenheit geraten war.





































