Mit dem bundesweiten Förderprogramm NEUSTART KULTUR – Junges Publikum reagierte die Bundesregierung auf die massiven Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kulturbereich. Das Programm unterstützte freie Kinder- und Jugendtheater dabei, ihre künstlerische Arbeit fortzuführen, neue Formate zu entwickeln und Perspektiven für die Zeit nach den Lockdowns zu schaffen. Der Programmbaustein für die darstellenden Künste für junges Publikum wurde von ASSITEJ Deutschland umgesetzt und stellte Fördermittel von rund 21 Millionen Euro für die Szene bereit.
In dieser außergewöhnlichen Situation begleiteten wir das Programm in zentralen Bereichen der Kommunikation, Beratung und Strukturentwicklung. Als stellvertretende Projektleitung war Ruth Hundsdoerfer an der organisatorischen und inhaltlichen Umsetzung beteiligt und arbeitete eng mit einem engagierten Team daran, Theater und Künstler*innen für junges Publikum durch eine der schwierigsten Phasen ihrer Arbeit zu begleiten.
Zu unseren Aufgaben gehörten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR-Workshops und Beratungsangebote für geförderte Theater sowie die Auftragsberatung für Projekte und Einrichtungen. Gleichzeitig bauten wir gemeinsam ein starkes Team auf, das bundesweit mit Theatern, Künstler*innen und Verbänden zusammenarbeitete.
So entstand ein Netzwerk aus Wissenstransfer, Beratung und Kommunikation, das die Szene nicht nur während der Pandemie unterstützte, sondern auch langfristige Impulse für die Resilienz und Weiterentwicklung der darstellenden Künste für junges Publikum setzte.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie viel gemeinschaftliche Energie in der Szene steckt – und wie wichtig solidarische Strukturen sind, um kulturelle Arbeit für Kinder und Jugendliche auch in Krisenzeiten zu sichern.









































