Das GRIPS Theater ist bekannt für seine emanzipatorische Arbeit. Nun haben die GRIPS Werke nach dem von uns betreuten Projekt „PROPS gehen raus“ ein neues Projekt gestartet, um Kinder und Jugendliche in ihren Rechten zu bestärken. Denn bisher ist es so, dass junge Menschen meis nur von Erwachsenen über ihre Rechte aufgeklärt werden.
Bei „Kinderrechte to play“ werden Kinder selbst zu Gestalter*innen von Wissen. In diesem besonderen Projekt entwickeln Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren eine Methodensammlung, mit der sie andere Kinder spielerisch über ihre Rechte informieren – ganz ohne Moderation oder Anleitung durch Erwachsene.
Die teilnehmenden Kinder werden zu Kinderrechtsexpert*innen. In künstlerischen Workshops erforschen sie gemeinsam, was Kinderrechte bedeuten und wie man sie erlebbar machen kann. Dabei entstehen Spiele, kreative Handlungsanweisungen und Methoden, die unterschiedliche Kinderrechte aufgreifen und verständlich vermitteln. Aus diesen Ideen wächst Schritt für Schritt ein Kartenset, das inhaltlich und gestalterisch vollständig von Kindern entwickelt und anschließend professionell produziert wird.
Doch das Projekt endet nicht mit der Veröffentlichung. Die jungen Entwickler*innen selbst bringen die Spiele dorthin, wo sie gebraucht werden: zu anderen Kindern. In Workshops stellen sie das Kartenset vor, erklären die Methoden und spielen gemeinsam – auf Augenhöhe, von Kind zu Kind.
Wir durften für dieses inspirierende Projekt die Webiste bauen und einige Meilensteine fotografisch begleiten. Im Blog der Website sind die Fotos zu finden: Das erste Treffen der Gruppe, der Tanz-Workshop und ein wilder Graffitti Workshop.
Von der Entwicklung der Website bis zur visuellen Dokumentation der Workshops. So entsteht eine Plattform, die sichtbar macht, wie Kinder ihre Rechte nicht nur kennenlernen, sondern aktiv weitergeben und gemeinsam lebendig werden lassen.






