Was als Krankheitsvertretung der Pressesprecherin am GRIPS Theater begann, wurde im März 2020 zu einer spontanen und dringenden Aufgabe: den Kontakt zum Publikum zu halten, während das Theater aufgrund des ersten Corona-Lockdowns auf unbestimmte Zeit schließen musste.
Innerhalb weniger Tage entwickelten wir die Struktur eines Blogs, setzten das Konzept redaktionell auf und programmierten die Plattform. Der Blog wurde schnell zu einem digitalen Treffpunkt für das Publikum des Hauses. Dort zeigten wir Aufzeichnungen von GRIPS-Klassikern, nahmen Besucher*innen mit an Lieblingsorte hinter den Kulissen des plötzlich leeren Theaters, und Mitglieder aus Ensemble und Belegschaft sangen ihre Lieblingssongs für und mit den GRIPS-Fans.
Auch die Theaterpädagogik beteiligte sich mit kreativen Challenges für Menschen von 3 bis 99 Jahren, die zum Mitmachen, Ausprobieren und Weitererzählen einluden. So entstand in kurzer Zeit ein vielfältiges digitales Programm, das Nähe und Austausch möglich machte – trotz geschlossener Türen.
Aus dieser spontanen Initiative entwickelte sich eine dauerhafte Plattform, die bis heute Einblicke in die tägliche Arbeit des Hauses gibt und aus der Kommunikation des GRIPS Theaters nicht mehr wegzudenken ist.
Unvergessen bleibt dabei vor allem der tiefe und herzliche Zusammenhalt zwischen Publikum und Theater – spürbar in den Kommentaren des Blogs, auf Social Media und in den vielen Nachrichten, die das Haus in dieser besonderen Zeit erreicht haben. ❤️










































