Ein großes Gemälde, auf dem vage Menschen mit verbundenen Kopfwunden zu sehen sind. Im Rahmen des Bildes spiegelt sich die Fotografin. In der Spiegelung sind noch Skulpturen und Museumsbesuchende zu erkennen.

Neue Website. Neue Schwerpunkte. Die gleiche Neugier.

In eigener Sache

Eine neue Website bietet immer auch die Gelegenheit, einmal genauer hinzusehen: Was mache ich eigentlich heute? Was ist über die Jahre geblieben – und was hat sich verändert?

Die Agentur berlin acts gibt es schon ziemlich lange. Angefangen hat die Agentur 1994 innerhalb der Agentur german arts mit Künstler*innen- und Tourmanagement. Seitdem kamen viele Aufgaben, Projekte und Perspektiven dazu: Kulturmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Websites, Fotografie, Krisen- und Kampagnenkommunikation. Ich habe Strategien entwickelt, Pressekonferenzen organisiert, Interviews vermittelt, Texte geschrieben, komplexe Veränderungsprozesse begleitet und immer wieder gemeinsam mit Auftraggeber*innen überlegt, wie Kommunikation funktionieren kann.

Genau dieses gemeinsame Nachdenken über Kommunikation ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden.

Neue Schwerpunkte

Ich arbeite weiterhin ganz praktisch in Projekten und übernehme Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Community Management oder entwickle individuelle Kommunikationskonzepte. Doch ich werde immer häufiger dann angefragt, wenn es nicht nur darum geht „etwas zu kommunizieren“ sondern erst einmal herauszufinden, wie Kommunikation besser funktionieren kann.

Welche Kanäle brauchen wir wirklich? Wen wollen wir eigentlich erreichen? Warum funktioniert unsere Pressearbeit nicht mehr so wie früher? Was muss auf die Website – und was kann weg? Wer ist im Team wofür zuständig? Wie schaffen wir Kommunikation, die mit den vorhandenen Ressourcen überhaupt zu bewältigen ist?

Aus der praktischen Arbeit ist deshalb zunehmend Beratung geworden.

Ich entwickle Kommunikationsstrategien, analysiere bestehende Strukturen und Außenauftritte und begleite Organisationen dabei, ihre Kommunikation neu aufzustellen. Gerade kleinere Kultureinrichtungen, Projekte, Vereine, Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen brauchen dabei oft keine große Kommunikationsmaschine. Sie brauchen Klarheit darüber, was für sie sinnvoll, machbar und wirksam ist.

Praxisnahes Wissen weitergeben

Ein weiterer Schwerpunkt ist in den vergangenen Jahren immer stärker geworden: Schulungen und Workshops.

Dabei geht es zum Beispiel um Pressearbeit, Social Media, Websites und SEO, Selbstmarketing oder darum, wie Teams ihre Kommunikation besser organisieren können. Besonders gern arbeite ich mit Menschen, die Kommunikation nicht hauptberuflich machen und trotzdem plötzlich einen Newsletter schreiben, Instagram betreuen, Journalist*innen ansprechen oder ihre Website pflegen sollen.

Denn Kommunikation muss nicht komplizierter werden. Im besten Fall wird sie durch eine gute Strategie einfacher.

Diese neue Website bildet diese Entwicklung nun deutlicher ab. Neben meiner langjährigen Arbeit in der Kulturkommunikation bekommen Beratung, Kommunikations-Checks, Strategieentwicklung und Schulungen mehr Raum.

Das bedeutet nicht, dass alles neu ist. Im Gegenteil: Vieles davon ist aus mehr als drei Jahrzehnten praktischer Kommunikationsarbeit entstanden – aus Projekten, die hervorragend funktioniert haben, aus Kampagnen, die nicht funktioniert haben, aus Veränderungen in Medien und Öffentlichkeit und aus sehr vielen Gesprächen mit Menschen, die Kultur machen.

Neu ist vor allem, dass dieser Teil meiner Arbeit jetzt sichtbarer wird. Und genau darum geht es auch bei diesem Relaunch: Die Website soll wieder besser zu dem passen, was ich heute tue. Schauen Sie sich gern um.

Danke, danke danke!

Vielen Dank an Charlotte Driessen für das frische Design und André Slotta für die technische Umsetzung der Website – ohne euch und eure Geduld wär´ alles nix! Größter Dank an Kees Kleihues-van Tol für deine liebevolle Beharrlichkeit, Raum auf dem Server und im Geiste sowie viele klickende Testläufe.

Autor Salman Rushdie steht mit einem Stift in der Hand neben Ruth Hundsdoerfer, die Bücher in der Hand hält, die er gleich signieren wird.

In eigener Sache, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Optimismus, Liebe und eine Tanzparty | Salman Rushdie im Interview

Normalerweise gilt: Die Pressesprecherin gehört irgendwo weit hinter die Kamera. Doch in diesem besonderen Fall war der Interviewort etwas zu klein und ich bin dankbar, dass der Moment, in dem ich Sir Salman Rushdie kennenlernte, festgehalten wurde.

Den ganzen Artikel lesen
Mehrere Menschen vor der Logowand des Deutschen Schauspielpreises. In der Hand halten sie ein Transparent mit der aufschrift „Kulturabbau verhindern“.

In eigener Sache, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Schauspielpreis für #BerlinIstKultur

„Eigentlich ein trauriger Anlass, um einen Preis zu gewinnen“ sagte mir jemand nach der Preisverleihung. Und so fühle ich mich auch: Einerseits stolz, dass wir mit #BerlinIstKultur geschafft haben, alle Sparten im Protest zu vereinen und uns nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Andererseits wütend, da wir nach einem Jahr Kampf für den Erhalt von vielfältiger…

Den ganzen Artikel lesen
Ein Verkehrsschild auf rosafarbiger Wand: weißer Pfeil auf blauem Grund.

In eigener Sache

Wieder da!

Nach vier Ausgaben des Karneval der Kulturen habe ich mich entschieden, wieder selbstständig zu arbeiten. Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen und allen Beteiligten, Partner*innen und Gruppen für die wunderbar verrückte Zeit – manchmal am Rande des Wahnsinns, manchmal darüber hinaus aber immer wild, bunt, groß, mit dem Blick nach vorne und voller Anfänge. Immer…

Den ganzen Artikel lesen